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Call for Papers: Geschichtsdidaktik empirisch

Eine wichtige Grundlage für die Festigung einer geschichtsdidaktischen Forschungsgemeinschaft ist die Verstetigung des Austausches über Forschungsinteressen, Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse. Aus
diesem Grund hat das Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik in den Jahren 2007, 2009 und 2012 Tagungen mit dem Ziel organisiert, einen Überblick über die Forschungslandschaft im Bereich der Geschichtsdidaktik und einen Erfahrungsaustausch über theoretische und methodische Fragen zu ermöglichen. Die Erfahrungen und Eindrücke, die aus diesen Tagungen gewonnen werden konnten, bestätigten das Bedürfnis nach einem solchen Anlass, vermittelten aber auch Anregungen, wie der Anlass in einzelnen Bereichen verändert werden könnte, um das Ziel noch besser zu erreichen.

Zielsetzung

Die Tagung möchte einen Überblick zu Trends, Ideen und Problemen der empirischen Forschung in der Geschichtsdidaktik ermöglichen und den wissenschaftlichen Austausch unter den beteiligten Personen anregen. Überdies soll wiederum ein Einblick in die Forschungslandschaften anderer Sprachen (nach französisch, englisch sowie holländisch dieses Mal spanisch) ermöglicht werden. Wie bis anhin sollen an der Tagung neben ausgewählten Qualifikationsarbeiten (Dissertationen und Habilitationen) grössere, mit Drittmitteln finanzierte Forschungsprojekte oder kleinere, explorative
Forschungsvorhaben (Studienprojekte) vorgestellt werden können.

Organisation

Im Tagungsprogramm werden die Präsentationen zusammengestellt anhand des
behandelten Forschungsgegenstandes, des Projekttyps und der Phase, in der sich das Projekt befindet. Als Gliederung der Forschungsbereiche schlagen wir eine Unterscheidung in "schulische Prozesse historischen Lernens" (unterteilt in die Dimensionen "Unterricht ", " Schüler/innen" und " Lehrpersonen") und in "ausserschulische Prozesse historischen Lernens und Denkens" vor. Die Phasen sind abhängig von den Projekttypen: Für Drittmittelprojekte sind die Phasen "eingereicht", "laufend" und "abgeschlossen" vorgesehen. Für Qualifikationsarbeiten und Studienprojekte sind die Phasen "laufend" (erste Datenerhebungen erfolgt) und "abgeschlossen" vorgesehen.

Die Zeit, die für die Präsentationen zur Verfügung steht, beträgt strikt 20 Minuten. Für die an die Referate anschliessende Diskussion sind 15 Minuten eingeplant. Wir gehen davon aus, dass an der Tagung insgesamt circa 15 bis 20 Projekte vorgestellt werden können. Die Zahl der Teilnehmenden ist (aus räumlichen Gründen) auf ca. 70 beschränkt.

Anmeldung

Zur Eingabe eingeladen sind Projekte, die Methoden qualitativer und quantitativer Sozialforschung, aber auch historischer/kulturwissenschaftlicher Prägung (bspw. hermeneutische oder diskursanalytische Verfahren) anwenden, sich mit einem der oben genannten Forschungsgegenständen befassen und mindestens die Anforderung
für Forschungsskizzen (vorliegendes Untersuchungsdesign) erfüllen. Wir bitten interessierte Personen, bis zum 30. November 2012 folgende Unterlagen in einer Word- oder PDF-Datei an roxane [dot] kuebler [at] fhnw [dot] ch einzureichen:

1. Ein Abstract (Umfang maximal 700 Zeichen) mit den Kernaussagen der
geplanten Präsentation
2. Angaben zum Projekt (Umfang maximal 3500 Zeichen ohne allfälliges
Literaturverzeichnis):

  • Zuordnung bezüglich Forschungsgegenstand: Geschichtsunterricht, Schüler/innen, Lehrpersonen oder ausserschulischer Bereich
  • Zuordnung bezüglich Phase der Projektdurchführung: Laufend, Abgeschlossen, evtl. Eingereicht (bei Drittmittelprojekten)
  • Art des Projekts: Qualifikationsarbeit (Dissertation, Habilitation), Drittmittelprojekt, Studienprojekt (im Rahmen der Ausbildung), internes Forschungsprojekt
  • Fragestellung
  • Theoriehintergrund/Forschungsstand
  • Untersuchungsdesign mit Angaben zu:
  • vorliegendem Datenbestand oder geplanter Datenerhebung
  • angewandter oder geplanter Auswertungsmethode
  • (erwartete) Ergebnisse und Bedeutung für Theorie und Praxis

3. Biographische Angaben der Referentin/ des Referenten (Akad. Grad, Institution, Funktion, Angaben zur Hochschul-Ausbildung, evtl. Projektbeteiligungen, evtl. letzte Publikation)

Es werden nur nur vollständige und rechtzeitig eingereichte Vorschläge berücksichtigt.

Entscheid

Der Entscheid über die Aufnahme in das Tagungsprogramm erfolgt durch Beratung eines fünfköpfigen Gremiums von Geschichtsdidaktiker/innen anhand der Kriterien "Aktualität und Bedeutung", "methodische Qualität" und "Originalität des Studiendesigns". Der Entscheid wird den Interessent/innen bis zum 31.1. 2012 mitgeteilt. Den eingeladenen Referent/innen werden nach Möglichkeit (abhängig von den zur Verfügung stehenden, noch einzuwerbenden Drittmittel) die Kosten für Reise
und/oder Unterkunft und/oder Verpflegung übernommen.

Die Referent/innen werden zudem gebeten, bis zum 10.8.2013 einen extended abstract ihrer Präsentation einzureichen, dessen Umfang 8.000 Zeichen nicht überschreitet. Dieser Abstract wird den Tagungsteilnehmenden vorgängig zugestellt. Die Referent/innen können davon ausgehen, dass der Inhalt des eingereichten Textes den
Teilnehmenden bekannt ist, und ihre Präsentation dementsprechend gestalten.

Tagungsband

Im Anschluss an die Tagung ist ein Tagungsband geplant, wofür die eingereichten Texte ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen werden. Die Tagungsteilnehmenden können nach der Tagung entscheiden, ob sie ihre Beiträge einreichen möchten.

Adresse

Beatrice Ziegler und Jan Hodel
Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik der PH FHNW
Zentrum für Demokratie Aarau ZDA
Küttigerstrasse 21
5000 Aarau

Papers sind bis 30.11.2012 einzureichen an

Roxan Kübler
E-Mail: roxane [dot] kuebler [at] fhnw [dot] ch

Quelle: HSozuKult

 

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