Erzählte Geschichte

Nach dem Untergang – Die ersten Zeugnisse der Shoah in Polen 1944-1947

In dem von Frank Beer, Wolfganz Benz und Barbara Distel herausgegebenen Band wird erstmals in deutscher Sprache eine Auswahl von Berichten veröffentlicht, die die im Sommer 1944 in Lublin ins Leben gerufene Zentrale Jüdische Historische Kommission zwischen 1944 und 1947 in Polen mit dem Ziel publizierte, die geschehenen Verbrechen öffentlich zu machen und zu dokumentieren.

Wo sind die weißen Berge?

Helmut Krohne hat ein Zeitzeugengepräch mit Dorothy Bergmann geführt, die als Zwangsarbeiterin auf einem Todesmarsch in das KZ Bergen-Belsen kam.

»Die wollten uns doch kaputt machen!« – Zeitzeugengespräch mit Ilse Heinrich und Charlotte Kroll

Ilse Heinrich (*1924) geriet durch Arbeitsverweigerung in das Visier der nationalsozialistischen Behörden, wurde als »arbeitsscheu« verhaftet und musste ab 1943 Zwangsarbeit im G&u

»… denn die sind alle namenlos verscharrt worden.« – Zeitzeugengespräch mit Ruth Michel und Ulrich Deppendorf

Ruth Michel, geb. Rosenstock (*1928), stammt aus Königsberg. Als sie sieben Jahre alt war, zog die Familie in die Waldkarpaten, in das damals polnische Mikuliczyn.

Verfolgt von Land zu Land. Jüdische Flüchtlinge in Westeuropa 1938-1944.

Die Monografie von Insa Meinen und Ahlrich Meyer widmet sich dem Thema der jüdischen Flüchtlinge, die unter den Eindrücken der Verfolgung durch die Nationalsozialisten aus Deutschland und Österreich im Vorfeld und während des Zweiten Weltkriegs in die im Westen angrenzenden Länder emigrierten. Im Zentrum der Arbeit steht dabei die Erzählung individueller Fluchtgeschichten, die sich durch die Verbindung quantitativer Forschungsergebnisse mit der Rekonstruktion einzelner Schicksale zu einem Gesamtbild jüdischer Emigration in Westeuropa zwischen 1938 und 1944 zusammenfügt.

Rezension: Erinnerungen. Lebensgeschichten von Opfern des Nationalsozialismus

Der afrikanische Kontinent ist für die europäische und deutsche Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus meist eine Blindstelle. Der dritte Band der Reihe „Erinnerungen. Lebensgeschichten von Opfern des Nationalsozialismus“ möchte dazu beitragen diese zu verkleinern.

"Wann endlich wird dieser Spuk, diese Hölle enden?" – Zeitzeugengespräch mit Nechama Drober

Nechama Drober (*1927) wurde als Hella Markowsky in der ostpreußischen Hauptstadt Königsberg geboren.

Tagung: (Nach-)Kriegsgesellschaften 1938-1948. Zeitzeugenschaft und muendliche Erinnerung

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Diskussionen um das 'Verschwinden des Zeitzeugen', der 'Musealisierung' von Zeitzeugenerinnerungen wie auch generell der Debatten um den Stellenwert

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