Erinnerungskulturen/Geschichtskulturen

1945

An Massaker erinnern. Das Massaker von Gardelegen in Bildungsarbeit und Erinnerungskultur

Der Historiker Thomas Irmer zeigt die historische Bedeutung des Massakers in der Feldscheune Isenschnibbe in Gardelegen auf und geht auf die Erinnerung an dieses Verbrechen ein.

Der NS-Völkermord an den Roma in der sowjetischen Erinnerungskultur. Ein Vortrag mit Filmbeispielen

„Sündige Apostel der Liebe“ ist der erste und bislang einzige Spielfilm im postsowjetischen Russland, der sich ausdrücklich mit der nationalsozialistischen Verfolgung sowjetis

Call for Papers Lernen mit Sachquellen in Gedenkstätten und Museen. Eine interdisziplinäre Tagung

Die Vermittlung von Geschichtsbewusstsein im Sinne einer kritischen und quellengestützten Auseinandersetzung mit der Geschichte ist unbestreitbar ein grundlegendes Ziel der Geschichtsdidaktik.

Vortrag: Die »Arisierung der toten Juden«. Einverleibung und Externalisierung des Holocaust in der tschechischen Erinnerungskultur seit 1945

Die Zahl der 360.000 »tschechoslowakischen Bürger«, der »Patrioten«, die ihr Leben im nationalen Befreiungskampf gelassen hätten, wird seit den 1950er Jahren regel

Erinnern mit Hindernissen: Osteuropäische Gedenktage und Jubiläen im 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Der Sammelband „Erinnern mit Hindernissen“ beleuchtet an ausgewählten Beispielen die Erinnerung an osteuropäische Gedenktage und Jubiläen im Laufe des 20. Jahrhunderts. Die Autor_innen arbeiten dabei insbesondere Widersprüche zwischen nationalem Gedenken und kommunistischer Selbstlegitimierung heraus.

Verordnete Geschichte? Zur Dominanz nationalistischer Narrative in Polen

Eine Beitragssammlung des Webportals Zeitgeschichte Online setzt sich mit der aktuellen polnischen Geschichtspolitik auseinander. Die Autor_innen dekonstruieren vereinfachende Narrative nationalistischer Prägung – und plädieren für eine differenzierte, multiperspektivisch angelegte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Das Neunte Fort in Kaunas. Litauen zwischen Gulag- und Holocausterinnerung

Ekaterina Makhotina greift am Beispiel der musealen Inszenierungen im Neunten Fort in Kaunas die Erinnerungskonflikte in der litauischen Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg auf.

Litauische Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg

Die hier besprochene Monographie von Ekatherina Makhotina befasst sich mit Erinnerungskonkurrenzen an den Zweiten Weltkrieg im litauischen Geschichtsdiskurs.

Erinnern woran? Postsowjetische Erinnerungskultur in der Ukraine

Juliane Niklas setzt sich mit der gespaltenen Erinnerung in der Ukraine an den Zweiten Weltkrieg und an den Holodomor auseinander.

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